1.mC – Ein österliches Turnierwochenende

Wie schon im letzten Jahr fuhren wir auch dieses Jahr zu einem der größten Handballturniere in Dänemark. Dieses Mal ging’s aber noch weiter in den Norden und wir landeten am Donnerstagnachmittag alle in Frederickshavn (kurz vor Skagen) an; nicht nur alle Spieler der 1. mC fuhren mit, sondern auch mehrere Eltern hatten sich in der Umgebung eingemietet. Es ist einfach toll, dass ich so eine handballbegeisterte Truppe habe 🥰

Als erstes wurden natürlich die Schlafplätze in der Schule hergerichtet; Sponsoren Shirts (vielen Dank an die SPARKASSE HARBURG / BUXTEHUDE + der Firma LIEBLINGSHOOD) als auch unsere Luchse-Hüte verteilt. So ausstaffiert ging’s dann zur großen Eröffnungsfeier mit Einlaufparade der Mannschaften in die Arena Nord.

Puuuhhh, das war zwar schon eine elendige Warterei, aber die teilweise tollen Einlaufkostüme, die aufgeregte Stimmung, die Partylaune an jeder Ecke untermalt mit heißen Beats und der Beginn des Turniers überlagerten alle Langeweile.

Als alle 360 Mannschaften des Turniers dann endlich in der Arena standen, wurden die Nationalhymnen gespielt; das war schon ein erhebendes Gefühl als dieses Mal die Deutsche Nationalhymne von den Teilnehmern lautstark gesunden wurde.

Anschließend ging’s – mit einem kleinen Shoppingstop – logisch, dass noch Faxe Kondi gekauft werden mußte – zurück in die Unterkunft. Die Eltern hatten uns Abendbrot organisiert und so saßen wir noch gemütlich im Klassenraum zusammen.

Am Freitagmorgen ging’s dann per Shuttle (übrigens sehr geil organisiert mit den ganzen Bus-Shuttles!) zur Arena um gemeinsam zu frühstücken.

Verdauung – und dann konzentrierte Erwärmung für unser erstes Spiel gleich gegen den Lokalmatador Frederickshavn.

Das war aber eine ziemliche Überraschung für mich, da unsere Gegner kaum in der Lage waren, gegen unsere sehr offensive Abwehr Lösungen zu finden. Wir konnten somit beruhigt aufspielen. Die Jungs unserer mB und mD feuerten uns mit ihren Schlachtrufen an und puschten uns zu einem 7:16 Sieg. Eine kurze Tanzeinlage nach Abpfiff mit “Vater Abraham” rundete den Erfolg ab. Natürlich war die Freude mega hoch und der eine oder andere Jungluchs sah uns schon im Finale ….

Aber ich kenne ja die nordeuropäische Handballmentalität, den hohen athletischen als auch mentalen Entwicklungsstand der Dänen, Schweden und Norweger und wußte, dass wir vermutlich da nichts zu holen haben. Das behielt ich aber lieber für mich 😇

Nach unseren ersten zwei Spielen am Freitag ging’s dann zurück zur Unterkunft. Ein Dankeschön an die Eltern, die uns zusätzlich zu unserem Lunchpaket mit Numitomaso versorgten.




In den nächsten 2 Spielen waren unsere Gegner unsere Lehrmeister: Umschaltverhalten, Handlungsschnelligkeit, Pass-, Spiel- und Lauftempo waren einfach unglaublich flott, so dass wir oftmals einfach überrannt wurden. Und dass die Nordeuropäer auch in der C-Spielklasse eher sehr defensiv decken (und wir das gar nicht trainieren), hat uns dann zusätzlich noch das Genick gebrochen.

Nichtsdestotrotz hat keiner der Luchsejungs aufgesteckt; alle haben sie bis zum Schlusspfiff um jedes Tor gekämpft. DAS war für mich und für die Mannschaft das Wichtigste! Alle Jungs konnten nach den Spielen mit erhobenem Haupt und dem Wissen, alles gegeben zu haben, aus der Halle gehen.

Mit diesen Ergebnissen landeten wir dann in der B-Runde und trafen auf unseren Ligakonkurrenten TSV Ellerbek, den wir im Rückspiel deutlich geschlagen hatten. Naja, wer sich aber mit fremden Federn … äh … Spielern schmückt, darf dann auch gerne gewinnen. Leider war zusätzlich auch noch Felix verletzt ausgefallen, der im Spiel davor umgeknickt war. Wir verloren das Match am Ende zwar zu hoch, da wir die erste Halbzeit ziemlich schlecht gespielt hatten, konnten uns aber in der zweiten Halbzeit auf unsere Stärken besinnen. It is what it is ☺️

Auch wenn das Turnier für uns mit dieser Niederlage “vorbei” war, konnten wir trotzdem die restliche Zeit mit Handball verbringen. Zusammen mit den Jungs der mB feuerten wir nicht nur unsere eigene mD-Jugend an, sondern auch noch andere Vereine aus unserer Heimat.

Nachdem die Luchse am Montagmorgen völlig müde und k.o. ihre Unterkunft zu meiner vollsten Zufriedenheit schon um 09:00 h aufgeräumt hatten, ging’s ein letztes Mal zur Arena. Nach dem Frühstück schauten wir uns zum Abschluss dann gemeinsam das Finale der mC-Jugend an, bei dem sich zwei schwedische Teams gegenüberstanden.

ABFAHRT ACHIM!, hieß es danach. Aber bevor wir alle in die Autos und Busse stiegen, wurde noch das schon legendäre Abschiedsfoto hinter der Arena Nord geschossen.

Alles in allem war es wieder ein gelungenes Handball-Event mit vielen tollen Eindrücken, die hoffentlich allen in Erinnerung bleiben. Auch für die 1.mC war es ein Highlight, bei dem wieder alle ihren Spaß hatten; es wurde viel gelacht, viel zusammen gespielt (nicht nur Handball), viel Zeit miteinander verbracht. Der eine oder andere nimmt handballerisch viel mit und hat etwas Neues gelernt. Und wenn ich jetzt im Training von Tempo rede … und Tempo ist dann definitiv kein Taschentuch! … wissen die Jungs, was ich meine!

Kurz nach Fahrtantritt bekam ich dann auch schon die ersten Berichterstattungen aus den Autos; den Jungs fielen nach diesem anstrengenden Wochenende natürlich sofort die Augen zu.

Ich bedanke mich ganz herzlich für die Unterstützung bei den mitgefahrenen Eltern.

In diesem Sinne #uschimachtsushi,

Eure 1.mC

Zum Schluss noch ein paar Impressionen aus Frederickshavn:

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