1.mC – Eine Nummer zu groß…

… und das im wahrsten Sinne des Wortes war unser heutiger Gegner. Das Team vom Barmstedter MTV war durchweg älterer Jahrgang (09er) während wir fast nur aus 2010er bestehen. Und was so ein Jahr Wachstum während der Pubertät ausmachen kann, bekamen die Luchsejungs auch gleich zu sehen und zu spüren.

Aber von vorn: Auf einem Sonntagvormittag kommt man ja noch ganz entspannt durch den Elbtunnel Rtg. Norden; nichtsdestotrotz sind wir 2 Stunden vor Anpfiff los und kamen ganz entspannt an. Noch ein kurzes Sonnenbad vor der Halle und dann ging’s rein.

Konzentrierte Erwärmung, Traineransprache, Aufstellung … alles wie immer!

Bis zur 14. Minute schien das Spiel augenscheinlich ausgeglichen zu sein; auf der Anzeigentafel stand ein 7:5 für den Gastgeber. Da ist noch alles drin!, dachte ich so bei mir, obgleich die körperliche Überlegenheit der Barmstedter deutlich zu sehen war. Doch leider lagen wir dann zum Pausentee schon mit 5 Toren zurück (12:7).

Ganz offensichtlich waren unsere Jungs von der „roten Wand der Barmstedter in ihrer 3:2:1 Abwehr“ eingeschüchtert, keiner übernahm Verantwortung, geschweige baute Druck auf die Nahtstelle auf. Der Ball wurde von rechts nach links, von links nach rechts und wieder von rechts nach links gespielt ohne den Abschluss zu suchen. Kein Wunder, dass der Schiedsrichter immer wieder Zeitspiel für uns anzeigen musste!

Was in der Kabine besprochen wurde, bleibt diesmal in der Kabine … nur soviel „I was not amused!“

Jedenfalls schien sie doch etwas bewirkt zu haben, denn in der 26. Minute kamen wir durch einen Dreierschlag von Dima, Felix und Mads wieder auf 13:10 ran.

Und dann kam unser „Genickbrecher“: 4 Tore in Folge von den Barmstedtern und im Gegenzug kein Durchkommen von uns durch ihre Abwehrreihe. Die Fehler häuften sich, was einfache Ballgewinne für unsere Gegner bedeutete. Immer weiter setzte sich das Barmstedter Team ab.

Da konnte auch unser sehr gut aufgelegter Torhüter,Jarik, nicht mehr viel entgegensetzen und er musste die Bälle eins um andere Mal aus seinen Netz fischen.

Die Körpersprache der Luchse sagte alles aus: Mit hängenden Armen, Schultern und Köpfen standen sie in der Abwehr. Sie hatten sich so gut wie aufgegeben :o(

Mit einem zu deutlichen Ergebnis (24:12) traten wir dann den weiten Heimweg an.

Diese Spiele, solche Gegner sind diese Saison unsere Herausforderung. Daran werden wir uns entwickeln.

Torschützen: Mads (4), Felix (3), Calli (2), Hannes (2), Dima (1)

Euer böörgitt

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